Öffnungszeiten & Preise

Ich arbeite mit einem Kernzeitenmodell, damit ich die Plätze überhaupt anbieten und meine Arbeit als Tagesmutter bestreiten kann.
Die fest zu buchenden Kernzeiten sind von 
Montag bis Donnerstag 07:30 Uhr bis 14:00Uhr
Freitag 07:30 bis 12:00 Uhr.


Hinzu kommen dann noch interne Vereinbarungen wegen

♥  Vorbereitungs- und Nacharbeitszeit 

♥  Portfolioarbeit & Kosten

♥  Geld für Hygieneartikel 

♥  Aktionen & Ausflüge

♥  Bio- Lebensmittel

Der zuständige Jugendhilfeträger bezuschusst immer mindestens 30 Stunden die Woche für Kinder ab einem Jahr. 
Da bei mir mindestens 36 Stunden zu buchen sind, hängt es dann von den Arbeitszeiten der Eltern ab, ob darüber hinaus noch mehr Stunden bezuschusst werden. Fahrzeiten zur Arbeit und zurück werden dabei berücksichtigt. Sollte ein Kind trotzdem "nur" 30 Stunden bezuschusst bekommen, rechnen wir die restlichen Stunden untereinander ab. Daher muss bei Antragstellung immer ein  Arbeits/Studiennachweis  erbracht werden. (Arbeitsstunden plus Fahrzeiten).
Eltern die im Schichtdienst, mit Gleitzeiten o.Ä. arbeiten, bekommen in der Regel die beantragten Stunden genehmigt.


Eltern die ihren Wohnsitz in Marburg/OT haben, wenden sich bei Fragen an den Fachdienst 58 der Stadt Marburg 
und die Eltern aus dem Landkreis können sich bei dem Fachdienst frühe Kindheit und Familie im Landkreis Marburg- Biedenkopf informieren.

Es gibt bei den Jugendämtern Hilfe und Kostenzuschüsse, falls man den Betreuungsbetrag nicht leisten kann.

Schließungstage &

 Krankheitsfall

Meinen Urlaub von 30 Tagen nehme ich hauptsächlich in den hessischen Sommerferien 
( 1-3 Tage maximale Abweichung) 
Diese gebe ich bis spätestens November des Vorjahres bekannt.

Hinzu kommen:

  •  Vom Landkreis vorgeschriebene Fortbildungstage  und 
  •  Alle 2 Jahre ein Kinder-Erste-Hilfe-Kurs


Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass eine 100% Betreuung nicht möglich ist.
Auch ich werde mal krank und habe selbst Kinder, die mal krank werden können. 
Ich habe zwar eine Vertretung in Biedenkopf, aber auch die kann mal zeitgleich krank sein oder schon anderswo vertreten, wodurch es trotz Vertretungsprojekt immer mal dazu kommen kann, dass keine Betreuung stattfinden kann. Daher wäre es für Eltern, die einen Platz in einer Kindertagespflege anstreben sinnvoll, wenn sie als Notfallbackup einen Plan B wie z.B. Großeltern, Verwandte, Freunde, Nachbarn, Homeoffice o.Ä. haben! 
Eltern, die wirklich nichts und niemanden als Notfallplan haben, empfehle ich dann lieber eine Kinderkrippe, damit es einfach nicht zu Unstimmigkeiten kommt, wenn ich einmal ausfalle.

Natürlich ist das Jugendamt immer bestrebt eine Lösung für Ausfälle zu finden, vor allem wenn es für längere Zeit ist!






Tagesablauf

Hierbei handelt es sich um einen groben Plan, der natürlich je nach Gruppendynamik, Alter der Kinder und Tagesstimmung abweichen kann.

07:30 bis 08:15

Tür auf und herein spaziert! 
Ankommenszeit bis zum Frühstück

08:15 / 08:30

Nun sollten alle Kinder da sein.

Morgenkreis mit Begrüßung, Lieder & Fingerspielen
Frühstück für die Kinder

09:00 bis 10:30

Welt entdecken! Rausgehen, malen, basteln, spielen, singen, backen, toben und klettern- alles ist möglich!
In den allermeisten Fällen gehen wir direkt nach dem Frühstück raus und varriieren gerne die Aktivität: Wald, Feld, Spielplatz, Spazierengehen, Matschspielplatz, eine kleine Abenteuerbusfahrt (selten), Spieleecke oben beim Tegut in Wehrda (wenn es mal wochenlang nur noch regnet!)  usw.

10:30 bis 11:00 

Essen vorbereiten, Freispiel

11:00 - 11:30

Mittagessen

11:30 

Zur Ruhe kommen, Bettfertig machen. Kinder die nicht mit schlafen gehen sollen, müssen jetzt abgeholt sein.

11:45 bis 13:30  

Schlafenszeit

13:30 bis 14:00 

Abholzeit

14:00 

Die Kindertagespflege ist nun geschlossen und alle Kinder müssen nun abgeholt sein, da ich nun selbst mein Kind aus dem Kindergarten holen muss.

Weitere Informationen

Nachhaltigkeit 

Nachhaltigkeit ist mir wichtig. Gerade Windeln und Feuchttücher machen extrem viel Müll.
Daher wickel ich mit Wasser und großen Wattepads, die ich für alle Kinder pauschal anschaffe. Dies ist im Preis schon mit inbegriffen.
Die Eltern bringen also nur Windeln mit, somit sparen wir uns einiges an Feuchttücher- und Verpackungsmüll und Sie sich Kosten für die Feuchttücher!
Außerdem bitte ich die Eltern, eine Stofftasche mitzubringen, die für Dreckwäsche, sollte mal etwas daneben gehen oder eine Windel auslaufen, gedacht ist. Im besten Fall ist es eine Tasche, die man direkt mitwaschen kann. Auch damit sparen wir uns unnötige Plastiktüten die dann im Hausmüll landen.
Jedes Kind hat zum wickeln ein eigenes Handtuch. Wird das Handtuch mit Stuhlgang verunreinigt (zB wenn eine Windel ausläuft) bekommen die Eltern das Handtuch mit den verschmutzten Klamotten mit nach Hause, wo es gewaschen und wieder mitgebracht wird. So sparen wir uns auch teure und müllproduzierende Einmalwickelunterlagen.

Jahresplan

(Auch hier sind es erst einmal grobe Angaben, die eventuell noch mit der Zeit und Erfahrung angeglichen werden . Nicht jeder Monat wird hier aufgelistet, sondern nur die, in denen Besonderheiten stattfinden.)

Februar: Faschingszeit

Dies feiern wir, indem ich am Rosenmontag Verkleidungssachen und Kinderschminken/Kindertattoos anbiete. An dem Tag gibt es ein großes buntes Buffet, viel Musik, Tanz und Gute Laune. 

März: Frühlingsanfang und Elternabend

.Je nach Osterferienzeit beginnen wir unser Schmetterlingsprojekt. Da wir dafür 4 Wochen einplanen müssen und die Schmetterlinge ab Ende März erst versendet werden, kann der Zeitraum zwischen März und April variieren.  

Echte Schmetterlingsraupen halten dann bei uns Einzug und ermöglichen uns das hautnahe beobachten und erleben wie 5 Raupen sich zu Schmetterlingen entwickeln. Das Highlight des Projekts ist natürlich die Freilassung der Schmetterlinge im Sommer. 

Im März gibt es einen Elternabend

April: Ostern

 Auch in der Tagespflege Wundervoll war der Osterhase da, und hat für jedes Kind eine Kleinigkeit versteckt. 

Juli: Sommerfest

Wir kommen alle zusammen und feiern ein Fest im Garten. Seifenblasen, Wasseraction und ein leckeres Buffet runden den Tag ab. Sollte es mal regnen, machen wir es uns drinnen bei Kaffee & Kuchen gemütlich.


Oktober: Herbstanfang und Elternabend

Wir gehen die nächsten Wochen Kastanien und Blätter sammeln und versuchen, einen Blick auf die Zugvögel zu erhaschen und ihrem Geschnatter zu lauschen. 

 

Am Ende des Monats gibt es den 2. Elternabend in diesem Jahr wo auch die Urlaubsplanung für das kommende Jahr ausgegeben wird.

November:

Wir basteln Laternen, damit ihr gut gerüstet für die Laternenzeit seid!

Dezember:  Adventszeit und Nikolausfest 

Wir backen Plätzchen, hören Weihnachtslieder und schmücken alles festlich.  Wir basteln viel und machen es uns so richtig gemütlich wenn es draußen kalt wird!


Anfang Dezember, kurz vor oder nach Nikolaus, gibt es dann ein Nikolausfest zudem alle Familienmitglieder eingeladen sind. Vielleicht haben wir Glück und der Nikolaus bringt etwas?  Es gibt geselliges Beisammensein, leckeren Kuchen und Plätzchen für alle. Der warme Tee wärmt unseren Bauch und unsere Herzen und wir freuen uns auf das baldige Weihnachtsfest. 



Elternarbeit & 

Gemeinschaft

Die Elternarbeit ist mir sehr wichtig. 
Ich sehe die Arbeit zwischen mir, den Eltern und dem Kind als eine Art gemeinschaftliches Dreieck, was dem Kind die bestmögliche Stabilität zum Wachsen und leben ermöglicht. 
Meine Arbeit ist eine Ergänzung zum Elternhaus und soll ein sicherer und vertrauensvoller Anlaufpunkt für die ganze Familie sein.

Um dieses Band zu stärken, möchte ich gerne 2x im Jahr ein Angebot schaffen, wo alle Familien in lockerer Atmosphäre zusammenkommen und eine schöne Zeit miteinander verbringen können (siehe Jahresplan). 

Ebenso gibt es 2x im Jahr einen Elternabend, wo ich über aktuelle Themen informiere und Fotos und Videos der Kinder aus unserem Alltag zeige.  

Zu Abschiedsfesten kommen wir ebenfalls alle zusammen um den Übergang des Kindes gebührend zu feiern und Auf Wiedersehen zu sagen.

Durch dieses immer wiederkehrende Zusammentreffen erhoffe ich mir, dass zwischen den jeweiligen Familien auch ein gutes Band entsteht, denn oft entstehen hier schon richtige kleine Freundschaften unter den Kindern!

Elterngruppe

Bei dem  Nachrichtenanbieter "Signal" habe ich eine Elterngruppe eingerichtet, wo kurze Informationen oder Nachfragen und auch mal Bilder vom aktuellen Gruppengeschehen eingestellt werden. Über diese Gruppe melde ich mich auch krank bis spätestens 07:00 Uhr.

Diese Gruppe ist nur für Eltern der aktuellen Kinder der Kindertagespflege und bewusst nicht auf Whattsapp eingerichtet. Signal ist DSGVO- Konform und hängt nicht an Facebook, Instagram oder Sonstigem. 


Regeln & Bestimmungen

Damit die Arbeit für mich und somit auch für Sie und vor allem für Ihre Kinder gut läuft, muss ich in meiner Tagespflege auch einige Regeln und Bestimmungen aufstellen, an die sich gehalten werden muss.

Pünktlichkeit & Zuverlässigkeit

Beide Punkte sind von beiden Seiten wichtig. Sie müssen sich darauf verlassen, dass ich um halb 8 auch bereit bin die Kinder in Empfang zu nehmen und ich muss mich darauf verlassen können, dass die Kinder um 14 Uhr abgeholt sind.
Natürlich kann man immer mal in Situationen kommen, wo man sich mittags verspätet! Wichtig ist dann nur, dass man mir Bescheid gibt, sodass ich die Verspätung einplanen kann. Jedoch sollte dies aber bitte nicht zum Dauerthema werden. Die Abholzeit muss von den Eltern mit eingerechnet werden - die Kinder brauchen oft ein bisschen Zeit "um zu switchen" und ich möchte auch gerne eine Übergabe geben, wie der Tag gelaufen ist und das Kind drauf war. Dies braucht natürlich auch Zeit und sollte nicht erst um 14 Uhr stattfinden. 
Auch muss ich mich darauf verlassen können, dass Absprachen und Bitten gehört und eingehalten werden. Beispiel: Das Kind benötigt neue Windeln oder wettertaugliche Klamotten zum rausgehen-ich gebe Ihnen diese Info und muss mich darauf verlassen können, dass dies zeitnah mitgebracht wird, damit Ihr Kind alles hat um den Tag hier gut verbringen zu können. :-)

Kranke Kinder

Ich weiß, dass es für alle Beteiligten ein leidiges Thema ist. Und im Grunde sind wir alle leidtragende eines kranken Systems, was uns oft in blöde Situationen bringt- quasi oft in einen Spagat zwischen Familie und Job . Dennoch muss ich das Thema aufgreifen!
Ich bin mit meiner Tagespflege eine "One-Woman-Show"- da ist kein gesicherter 100% Backup, wie zB in der Krippe oder Kita, wo andere Kollegen einspringen wenn jemand ausfällt (und selbst das System bricht in immer mehr Einrichtungen zusammen und es kommt zu verkürzten Schließzeiten oder Notdiensten) 
Fakt ist: Wenn Kinder krank gebracht werden ist es meist nur eine Frage der Zeit dass ich mir was einfange. Denn meine Arbeit ist nun einmal so, dass ich sehr dicht an den Kindern dran bin und sehr oft Speichel, Nieser, Husten etc. direkt ins Gesicht abbekomme. Das bedeutet dann leider, dass ich ausfalle und dann keine Betreuung für alle Familien bieten kann! Und das möchte keiner.
Kranke Kinder gehören nicht in eine Tagespflege sondern nach Hause. Und ein Kind ist nicht nur krank wenn es 40° Fieber oder Brechdurchfall hat.
Merke ich, dass ein Kind abbaut, den Tag in der Tagespflege nicht schafft, grüne oder gelbe Schleimabsonderungen entwickelt, auffällig nicht spielt und nur apathisch daneben sitzt, gehört auch das Kind nach Hause und ich kontaktiere die Eltern. Leider muss ich aus Erfahrung diese Regeln enger ziehen, als ich es vorerst gedacht hatte. 
Ich weiß dass es oft schwierig ist, vor allem da Kinder zu Hause im gewohnten Umfeld und mit Pflege von Mama und/oder Papa meist mehr Energie haben- aber ein Tag in der Tagespflege ist nun einmal kein Tag zu Hause sondern "Arbeit" für das Kind!
Es ist laut, es sind andere Kinder da. Es sind andere Räume und es gibt einen Zeitplan, Regeln und Ausflüge/Aktivitäten. All das macht zwar Spaß, ist aber wiederum auch anstregend für ein Kind.  Daher muss ich einfach schauen, wie das Kind drauf ist und zur Not anrufen wenn ich merke, dass es dem Kind schlecht geht.

Hat das Kind Fieber oder Durchfall/Erbrechen muss es auch 48h symptomfrei sein, ehe es wieder kommen darf. 
Auch Ausschläge z.B. an Händen, Füßen, Mund und Po mit Bläschen (HMF) und schlechtem Allgemeinzustand (produktiver Husten, gelb/grüner Schleim, Schlappheit etc.) sind Krankheitsanzeichen, wo das Kind in elterliche Betreuung und nicht in eine Betreuung gehört. 
Werden Kinder immer wieder krank gebracht, habe ich auch die Befugnis das Kind morgens abzuweisen, wenn es z.B. gestern abgeholt werden musste. (Ich muss das hier leider so hart schreiben, da meine Erfahrung leider gezeigt hat, dass Eltern oft unterschätzen was losgetreten wird, wenn das Kind krank hierher kommt und  im schlimmsten Fall mich und die anderen Kinder weiter ansteckt!) 
Es geht mir hierbei nicht um leichte Erkältungen- auch ich habe Kinder und kenne es, wenn sie gefühlt von Oktober bis Ostern die laufende Nase haben! :-) Es geht mir hier wirklich um sichtbar eindeutig kranke Kinder.
Eine ständige wieder Neuansteckung muss einfach so gut es geht verhindert werden, da wir sonst aus dem Teufelskreis gar nicht mehr heraus kommen. 

Es muss einfach klar sein, dass eine Kindertagespflegestelle zwar familiennah und persönlicher ist, als zB eine Krippe oder Kita, es aber dennoch eine offizielle Kinderbetreuungsstelle ist, wo viele Familien zusammen kommen und wo sich alle daran Beteiligen müssen, dass der Laden läuft :-)  
Das ist einfach nur fair für alle.

Geeignete Kleidung ist ein Muss

Bei mir in der Tagespflege wird raus gegangen. Dies ist der größte Standfuß meiner Konzeption und das bedeutet, dass wir auch im Herbst und Winter rausgehen, wenn es kalt oder nass ist. Bei mir dürfen die Kinder Kinder sein: Pfützen erkunden, im Matsch laufen, mit Wasser spielen, Äste schleppen und etwas bauen, Steine in Bäche werfen und und und. Bedeutet: Die Kinder benötigen wetterfeste Klamotten!
Klar habe ich für den Notfall Backupklamotten für die Kids, jedoch ist das wirklich nur für Notfälle gedacht. Ist Ihr Kind bei mir angemeldet, braucht es Klamotten um rausgehen zu können.
Und auch für drinnen zum spielen sollten sie nicht gerade die schickste und teuerste Marke tragen- wir spielen oft mit Naturmaterialien, Sensorikbaustellen, malen mit Farbe und kochen und backen. Flecken bleiben da leider nicht immer aus! Daher ist es einfach unabdingbar, dass alle Kinder die Aktivitäten mitmachen können ohne dass es beim Abholen zum mentalen Kollaps kommt, weil "das gute neue Hemd" einen Fleck abbekommen hat ;-) (überspitzt dargestellt). 
Matschhose, -Jacke, -Schuhe müssen immer einsatzbereit und vor Ort sein.
(Im Sommer dann UV- oder Badekleidung + Aquaschuhe/Schlappen zum Schutz vor Bienen)